Acoustic Art - Skulpturale Resonanz im Raum
Konzeptionelle Arbeiten im Zusammenspiel von Stille, Struktur und Ästhetik.
Von der akustischen Funktion zur skulpturalen Form
Die Werkgruppe Acoustic Art markiert eine frühe Phase meiner künstlerischen Entwicklung, in der ich die gestalterischen Möglichkeiten industrieller Akustikmaterialien untersuchte. Ausgehend von ihrer funktionalen Bestimmung entstanden reliefartige Kompositionen, die sich zwischen Objekt, Architektur und räumlicher Wahrnehmung bewegen. Durch präzise Schnitte, Schichtungen und geometrische Ordnungen wurden die Materialien in eigenständige skulpturale Strukturen transformiert. Die Arbeiten reagieren auf Licht, Rhythmus und Proportion und entwickeln eine stille Präsenz, die den Raum nicht nur funktional, sondern auch emotional erfahrbar macht. Bereits hier stehen Fragen im Mittelpunkt, die meine heutige Praxis weiterhin prägen: das Verhältnis von Material und Form, die Wechselwirkung zwischen Kunst und Architektur sowie die Wahrnehmung von Raum als psychologische und ästhetische Erfahrung.